Besichtigung des Schlosses in Bruchsal

Bei herrlichem Wetter trafen sich 16 Erwachsene und 6 Kinder am frühen Nachmittag eines spätsommerlichen Sonntags vor dem Schloß Bruchsal, um sich über die Geschichte der Erbauung und Nutzung dieses Residenzschlosses umgehend informieren zu lassen. Eine zügige, kurzweilige Führung vermittelte einen guten Eindruck in die schon zur Zeit des Baus, Aus- und Umbaus des Schlosses existierenden Probleme von architektonischen Lösungen sowie der Beschaffung geeigneter Materialien und der Finanzierung dieser. Auch die Kinder staunten über die perspektivisch raffiniert gestalteten Deckenmalereien im kaiserlichen Empfangssaal, die diesem zentralen Raum des Schlosses einen besonderen Charakter verleihen. Direkt im Anschluß an die Besichtigung der Schloßräume hatten wir dann Gelegenheit die weltberühmte Musikautomatensammlung unter fachkundiger Erläuterung und Führung kennenzulernen, die ihre Heimat im Untergeschoß eines Nebenflügels des Bruchsaler Schlosses hat. Angefangen von den Schwarzwälder Kuckucksuhren, über diverse Drehorgeln bis hin zu vollautomatischen Musikorchester-Automaten vom Ausmaß kleiner Container, bietet das Museum ein hochinteressantes Spektrum der Technologie maschinell erzeugter Musikmelodien. Am 6. Dezember 2003 wird diese Ausstellung eine Neueröffnung erfahren und ab diesem Zeitpunkt die größte Ausstellung dieser Art weltweit repräsentieren, deren Besuch in jedem Fall lohnend und unterhaltsam ist. Nach rd. 11/2 Stunden intensiver Informationsaufnahme folgten wir gerne der freundlichen Einladung des Ehepaars v. Bienenstamm zu Erfrischungen, Kaffee und Kuchen in deren Privathaus in Bruchsal, denen an dieser Stelle nochmals unser besonderer Dank für die perfekte Gastfreundschaft ausgesprochen werden soll. Bei angeregten Gesprächen in munterer Runde klang dieses gelungene Treffen der Bezirksgruppe dort mit dem festen Vorsatz aus, Ähnliches gerne zu wiederholen.

 

Eckhart v. Sass